Brrrr...
 
 
 
'Will ich weg von dem Fleck muß der Überzieher weg' 
 
 
Livigno ist ein Kälteloch. Bei Außentemperaturen von minus 20 Grad Celsius und darunter will bei so manchem Mobilisten keine so rechte Freude an seinem Gefährt mehr aufkommen. Jetzt treten etwaige Unzulänglichkeiten in Design, Verarbeitung und Pflege des Mobils unbarmherzig zutage. 

Problemgebiete sind: 

  • Isolierung zwischen Fahrerhaus und Wohnkabine (siehe Fotos oben)
  • Dieselpumpe und -filter frieren ein
  • Motor springt nicht an (Batterie schwach)
  • Frischwasserschläuche frieren ein
  • Abwasserschläuche frieren ein
  • Entsorgungsschieber frieren ein
  • Kondensbildung in Wohnraum
  • Fenster frieren zu
  • Temperatur im Wohnraum nicht genügend hoch
 
 
Oft dauert es den ganzen Morgen bis die Fahrzeugmotoren zum Leben erweckt werden. Zum Einsatz kommen Haarföhns, Lötlampen und sogar professionelle Gasheizkanonen. Häufig erlebt man hier eine außerordentliche Hilfsbereitschaft der italienischen Mobilisten.
 
 
Abhilfen sind u.a.:  
    • Bis zu 10% Benzin (nicht Super) in den Diesel gegen Versulzen
    • Einbau eines beheizten Dieselfilters
    • Batteriepflege, gegebenenfalls vorzeitiger Neukauf
    • Einbau fester Wände zwischen Wohnkabine und Fahrerhaus
    • sorgfältige Pflege der vorhandenen Heizungen (Filter, Gebläse)
    • eventuell Einbau einer stärkeren Heizung oder zusätzlicher Warmluftführungen
    • ordentliche Fahrzeugbelüftung
 
 
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